Erfolgreiches E-Mail Marketing: Die richtige Content Strategie im Newsletter

Um mit E-Mail Marketing Erfolge zu erzielen, sind relevante und gute Inhalte das A&O. Sobald die technischen Voraussetzungen stimmen, sollten Sie also Ihren Content genauer unter die Lupe nehmen. Wir geben Ihnen die besten Tipps.

E-Mail-Marketing-Teil-2

Erst die Technik, dann die Inhalte

E-Mail Marketing in Form von Newslettern ist gängige Praxis. Selbst kleinste Unternehmen bieten heute einen Newsletter an – nicht alle davon sind aber wirklich erfolgreich. Dass der eigene Newsletter unter den zahlreichen anderen im Postfach der Empfänger auffällt und gelesen wird, ist zu einer echten Herausforderungen geworden. Dazu müssen zunächst die technischen Gegebenheiten stimmen. In Teil 1 unserer Reihe „Erfolgreiches E-Mail Marketing: Der Kampf durch den Newsletter-Dschungel“ bekommen Sie Tipps, woran Sie bei der Technik denken müssen. In diesem zweiten Teil geht es darum, die richtigen Inhalte zu identifizieren und zielführend aufzubereiten.

 

Planen Sie Ihr E-Mail Marketing

Ebenso wie die Artikel für einen Blog sollten auch die Themen für den Newsletter frühzeitig feststehen. So können Inhalte geplant, saisonale Gegebenheiten beachtet und mögliche Ressourcenlücken erkannt werden. Ein Redaktionskalender bietet sich hier sehr gut an. Trotz des Redaktionskalenders sollten Sie aufmerksam für kurzfristige relevante Themen und Trends bleiben. Aktuelle Themen wegen eines festen Fahrplans auszuschließen, ist nicht zielführend. Aus den Inhalten ergibt sich häufig die Frequenz. Haben Sie wöchentlich neue Angebote, macht ein wöchentlicher Newsletter Sinn. Gibt es keinen regelmäßigen Content, reicht eine E-Mail im Monat oder im Quartal aus.

 

Lernen Sie Ihre Zielgruppen kennen

Kundenzentrierter Content ist entscheidend für Ihren Erfolg. Dazu müssen Sie Ihre Zielgruppe beziehungsweise –gruppen gut kennen. Haben Sie diese noch nicht definiert, ist das der wichtigste Schritt vor der Content-Erstellung. Schlimmstenfalls haben Sie Zeit in Inhalte investiert, die an Ihrer Zielgruppe vorbeigehen. Wenn Sie bereits Newsletter versandt oder einen umfangreichen Bestandskundenstamm haben, sollten die Erfahrungswerte daraus genutzt werden. Der Vertrieb kann bei Fragen zum Kundenstamm häufig weiterhelfen. Auch durch Umfragen können Sie Informationen zu den Interessensgebieten erhalten. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Inhalte immer Bezug zu diesen haben und einen Mehrwert für Ihre Zielgruppen bieten.

Ist Ihre Zielgruppe zum Beispiel sehr preissensitiv, ist ein regelmäßiger Newsletter mit aktuellen Angeboten sinnvoll. Haben Sie einen erfolgreichen Blog, wäre ein Newsletter mit dem neuesten Blogartikel denkbar. Es geht um den Informationsbedarf Ihrer Kunden. Machen Sie also keine reine Eigenwerbung, sondern agieren Sie zielgruppengerecht.

 

Halten Sie es kurz & knackig: Ein Thema pro E-Mail

Bei der Themenplanung sollten Sie im Blick behalten, sich pro Newsletter immer auf eine Kernthematik zu beschränken. Entscheiden Sie sich für eine Kernnachricht, die den Empfänger erreichen soll. Mehrere Aspekte verwirren den Leser und sind selten zielführend. Ihr Newsletter sollte das immer das Ziel haben, bestimmte Aktion zu bezwecken – das kann die Weiterleitung auf Ihre Website, der Kauf Ihrer Produkte oder eine Kontaktaufnahme sein. Richten Sie Ihren Content dementsprechend aus.

 

Wählen Sie Ihre Betreffzeile punktgenau

Wer kennt es nicht? Man sitzt in der Bahn oder wartet auf den nächsten Termin und checkt währenddessen noch schnell seine E-Mails auf dem Handy. Da die Zeit knapp ist werden die Mails nach Ihrer Relevanz und Wichtigkeit sortiert. Im Postfach ist in den meisten Fällen nur die Betreffzeile sichtbar, deswegen ist diese besonders wichtig. Vermitteln Sie Ihrem Empfänger kurz und knapp, worum es geht. Seien Sie dabei wirklich auf den Punkt genau und lassen Sie unnötige Zusätze wie „Newsletter“ weg. Wählen Sie Worte, die neugierig machen und zu einer Aktion auffordern, wie „Marketing-Webinar – Jetzt anmelden“. All diese Aspekte sollten Sie in maximal 40 Zeichen unterbringen. Betreffzeilen dieser Länge werden meist auf allen Geräten ungekürzt angezeigt.

Immer häufiger werden auch die ersten Zeilen der E-Mail unter der Betreffzeile im Postfach angezeigt. Nutzen Sie das, indem die ersten Zeilen wie ein Teaser formuliert werden. So können Sie einen tieferen Einblick geben und Neugier auf den restlichen Newsletter wecken.

 

Der einfachste Weg zum Ziel

Der Pfad zum Ziel sollte in Ihrem Newsletter so einfach wie möglich für den Empfänger gestaltet worden sein. Geht es darum, dass er den Webauftritt besuchen soll, gehört die Weiterleitung dorthin gut sichtbar ins Blickfeld. Ein Call-to-Action am Ende des Textes der zur Landing-Page oder den Webauftritt allgemein führt, ist sinnvoll. Prüfen Sie vor dem Newsletter-Versand noch einmal alle Verlinkungen, damit sie auch wirklich einwandfrei funktionieren.

 

Bilder: Werden Sie emotional

Damit der Newsletter einen emotionaleren Charakter bekommt, ist der Einsatz von Bildern wichtig. Wählen Sie dazu solche aus, die in jeder Ansicht – also auch mobil – gut sichtbar sind. Thematisch sollten die Bilder natürlich passen – Ihre Kernnachricht soll unterstrichen und nicht etwa von ihr abgelenkt werden. Achten Sie auf ein ausgewogenes Bild-/Text-Verhältnis: Der Textanteil sollte immer etwas überwiegen, damit der Newsletter nicht versehentlich als SPAM eingestuft wird.

In Teil 3 unserer Reihe „Erfolgreiches E-Mail Marketing: Die richtige Content Strategie“ gehen wir auf weitere Gestaltungselemente für das ideale Newsletter Design ein. Wenn es um die Automatisierung Ihres E-Mail Marketings geht, werden Follow Up Mailing und Workflows Thema. Dazu bietet unser Teil 4 hilfreiche Informationen.

 

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Tipps Von A bis Z für erfolgreiches Newsletter Marketing

Mit E-Mail-Marketing können Sie Ihre Zielgruppen einfach und direkt kontaktieren und ihnen zugeschnittene Angebote zur Verfügung stellen. Es ist jedoch schwieriger geworden, in der Mailing-Flut aufzufallen. Um Fehler zu vermeiden, bieten wir eine Checkliste mit den wichtigsten Newsletter-Basics.

 

Hier bekommen Sie Ihre Checkliste